Lebensversicherung neues Urteil

Ein aktuelles Lebensversicherung neues Urteil verunsichert tausende Versicherungsnehmer, deren Lebensversicherung in den nächsten Monaten abläuft und es zur Auszahlung kommt! Grund: Kürzungen der Bewertungsreserven. Aktuell klagte ein Betroffener vor dem Bundesgerichtshof, weil ihm statt der versprochenen 2800 Euro Bewertungsreserve, lediglich 150 Euro übrig blieben. Damit reduzierte sich der Gesamtbetrag aus seiner Lebensversicherung von angenommenen 50274 Euro auf etwa 47600 Euro. Ein erheblich geringerer Betrag, als im noch wenige Monate vor der Auszahlung angekündigt wurde! Derartige Änderungen beziehen sich auf das Gesetz von 2014, in dem die seit Jahren niedrige Zinspolitik der europäischen Zentralbank die Versicherer entlasten soll.

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Lebensversicherung neues Urteil – das hat Folgen für Bestandskunden älterer Verträge

Es ist kein Geheimnis, dass eine kapitalbildende Lebensversicherung derzeit wenig Sinn macht. Allerdings galten bislang die Konditionen der älteren Verträge, in denen der Zinssatz weit höher lag. Dies führte zu einem Verlustgeschäft der Versicherer, die wiederum klagten und vor dem Gesetz Recht bekamen. Also wurde das Gesetz 2014 an die aktuelle Zinslage angepasst. Leider zum Enttäuschen der Bestandskunden, die sich jetzt nun um ihr Geld betrogen sehen.

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Das Lebensversicherung neues Urteil ändert viele Aspekte bezüglich Lebensversicherungen:

  • ältere und gut verzinste Verträge können jederzeit in der Bewertung gekürzt werden
  • Versicherer berufen sich auf die Notwendigkeit der Kürzungen
  • es lohnt sich auf alternative Modelle umzusteigen
  • letztendlich bleiben weitere Urteile abzuwarten

In jedem Fall ist das Lebensversicherung neues Urteil des Bundesgerichtshofes ein Dämpfer für alle erwartungsfreudigen Kunden, die schon bald eine hohe Auszahlung einschließlich Rendite erwarten.

Diese Alternativen bleiben Ihnen noch übrig

Wenn Sie sich gegen das Lebensversicherung neues Urteil zur Wehr setzen wollen, beziehungsweise immer noch Interesse an einer Lebensversicherung haben, bleiben folgende Alternativen übrig:

  • Lebensversicherung die Rendite aufgrund Anlagestrategien an der Börse basiert
  • ETF Sparplan mit bekannten und erfolgreichen Fonds wie dem MSCI World Index
  • bei jeweiligen Versicherer genau nachfragen und die Konditionen erläutern lassen

Oder einen Vergleich zu Rate ziehen, in dem aktuelle Angebote der Lebensversicherer dargestellt werden. Ein Vergleich lohnt sich immer, weil die Versicherer neue Produkte „erfinden“ müssen, um neue Kunden zu gewinnen!

Das Lebensversicherung neues Urteil ist im Moment eine Niederlage der Bestandskunden älterer Verträge. Aber das kann auch eine Chance sein! Natürlich werden die Versicherer alles mögliche unternehmen, um neue Kunden zu gewinnen und der „Panikmache“ Einhalt zu gebieten. Zudem wird sich der Zinssatz mittelfristig wieder verbessern. Diese Prognose hat die EZB bereits in Aussicht gestellt. Das Lebensversicherung neues Urteil ist Niederlage und Chance gleichermaßen. Mehr zum Thema Kündigen und Teilauszahlung der Lebensversicherungen. 

BGH Urteil

„Vorinstanzen:

LG Düsseldorf – Urteil vom 13. Juli 2017 – 9 S 46/16

AG Düsseldorf – Urteil vom 11. August 2016 – 50 C 35/16

Versicherungsvertragsgesetz (VVG)

(in der Fassung vom 1. August 2014, gültig bis 31. Dezember 2015)

§ 153 Überschussbeteiligung

(1) Dem Versicherungsnehmer steht eine Beteiligung an dem Überschuss und an den Bewertungsreserven (Überschussbeteiligung) zu, es sei denn, die Überschussbeteiligung ist durch ausdrückliche Vereinbarung ausgeschlossen; …

(2)…

(3) Der Versicherer hat die Bewertungsreserven jährlich neu zu ermitteln und nach einem verursachungsorientierten Verfahren rechnerisch zuzuordnen. Bei der Beendigung des Vertrags wird der für diesen Zeitpunkt zu ermittelnde Betrag zur Hälfte zugeteilt und an den Versicherungsnehmer ausgezahlt; eine frühere Zuteilung kann vereinbart werden. Aufsichtsrechtliche Regelungen zur Sicherstellung der dauernden Erfüllbarkeit der Verpflichtungen aus den Versicherungen, insbesondere § 53c, § 54 Absatz 1 und 2, § 56a Absatz 3 und 4 sowie § 81c Absatz 1 und 3 des Versicherungsaufsichtsgesetzes bleiben unberührt.“

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