Lebensversicherung Bundesregierung Gesetz

Es ist bekannt, dass die Lebensversicherer nicht mehr so hohe Zinsen bereitstellen können.. Daher hat die Bundesregierung beschlossen, die Bewertungsreserven zu verändern. Für Kunden heißt das dann, dass sie die Beteiligungen an diesen Reserven verlieren. Verbraucherschützer kritisieren diese Entscheidung.

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Was genau sind Bewertungsreserven

Lebensversicherung Bundesregierung Gesetz

Lebensversicherung Bundesregierung Gesetz

Jetzt steht erst einmal im Raum, was unter diesem Begriff zu verstehen ist. Diese Reserven entstehen immer dann, wenn der Marktwert der vorhandenen Kapitalanlagen über dem Anschaffungswert des Versicherungsunternehmens liegt. Kunden müssen laut Gesetz der Bundesregierung beim Ablauf oder der Kündigung an den Kosten beteiligt werden. Dank der Niedrigzinsphase können die Versicherer Garantieleistungen alter Verträge nicht mehr erfüllen. Nun ist kein Neuabschluss der Verträge notwendig, lediglich die Konditionen der älteren verschlechtern sich.

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Welche Auswirkungen sind zu erwarten

Im Endeffekt heißt das für viele alte Verträge, dass die Versicherungsnehmer an hohen Reservekosten beteiligt werden müssen und somit eine niedrigere Auszahlung erhalten. Die Auszahlung wird vielleicht sogar viel niedriger ausfallen, als zunächst angenommen. Es kann aber auch sein, dass es keine Auswirkungen mit sich bringt. Das ist dann der Fall, wenn der Versicherer die Garantieverpflichtungen erfüllen kann, ohne die Reserven zu benötigen. In diesem Fall könnten die Auszahlungen doch etwas höher ausfallen, als bisher erwartet.

Voreilig kündigen sollte niemand

Sicher denken sich nun einige Leute, dass eine vorzeitige Kündigung die wohl bessere Wahl ist. Doch das ist natürlich nicht so. Überlegen Sie ganz in Ruhe, ob Sie wirklich kündigen möchten. Wird nämlich vorzeitig gekündigt, dann ist es so, dass die zugesicherten Anteile an den Schlussüberschüssen entfallen. Die Verträge müssen eben ganz einfach genau geprüft werden, welche Variante vorteilhafter ist und sich somit für den Versicherten lohnt. Eine überstürzte Kündigung ist allerdings niemals zu empfehlen.

Einige Vorteile bei rechtzeitiger Kündigung

Es ist aber auch so, dass es einige Vorteile für die Altverträge gibt, die 2004 oder sogar früher abgeschlossen wurden. Wer bis Ende 2014 kündigt, der kann sich einen großen Teil der Bewertungsreserven sichern und somit sogar einige Hundert und im besten Fall sogar einige Tausend Euro retten. Doch da eine Kündigung auch mit Nachteilen verbunden ist, ist es wirklich ratsam, sich vorher genau zu informieren und abzuwägen. Hierzu kann man entweder Berichte aus dem Internet hinzuziehen, oder sich von seinem Versicherer die Auszahlungsbeträge neu berechnen lassen. Auch bei der ARAG gibt es einen Versicherungsschutz zu bekommen.

Auf Überschüsse verzichten

Je nach abgeschlossenem Vertrag kann es durchaus sinnvoll sein, rechtzeitig die Reißleine zu ziehen und zu kündigen. Rechnen Sie es sich am besten aus oder holen sich einen Spezialisten an Ihre Seite und rechnen sich aus, wie Sie am besten wegkommen. Es kann durchaus sinnvoll sein, auf Überschüsse zu verzichten. Aber manchmal ist es auch der bessere Weg, den Vertrag weiterlaufen zu lassen. Das variiert von Einzelfall zu Einzelfall. Daher ist es wichtig, sich mit seinem Versicherer persönlich im Rahmen einer Beratung abzustimmen.

Ein gutes Beispiel

Es gibt in regelmäßigen Abständen eine Information über den Stand der Lebensversicherung. Hier wird auf aufgelistet, in welcher Höhe die Überschussanteile zu buche schlagen. Wie sich die Überschussbeteiligungen zusammensetzen, wird ebenfalls aufgelistet. Wird beispielsweise aufgelistet, dass Schlussüberschussanteile 400 Euro betragen und die Bewertungsreserven 4000, dann ist es ratsam, eine Kündigung vorzuziehen. Denn dies stellt für den Versicherten schlussfolgendernd nur Vorteile dar.

Das bedeutet für Sie

Schauen wir uns weiter das Beispiel an. In diesem Fall ist es möglich, dass Sie 4000 Euro verlieren. Wer allerdings jetzt noch kündigt, bekommt diesen Betrag ausgezahlt. Dafür können aber die Schlussüberschüsse von 400 Euro verloren gehen. Sie würden in dem Fall eben auf die 400 Euro verzichten, bekommen daher aber die 4000 Euro. Das ist besser, als in späteren Jahren 4000 Euro weniger zu erhalten. Wie man an diesem Beispiel sehr schön sehen kann, ist es nicht immer lohnenswert, vorzeitig zu kündigen. Einer der besten Anbieter auf dem Versicherungsmarkt ist die Barmenia.

Lebensversicherung Bundesregierung Gesetz – Die Folgen für die Zukunft

Was bedeutet das nun eigentlich für die Zukunft? Wenn man sich das so überlegt, ist es wirklich nicht empfehlenswert, eine kapitalbildende Lebensversicherung oder Rentenversicherung abzuschließen. Es sollte sich jeder ganz genau überlegen, ob das die beste Wahl ist. Ab 2015 gibt es gerade noch einen Garantiezinssatz von 1,25 Prozent. Bei Verträgen bis Ende 2014 wird noch ein Maximalsatz von 1,75 Prozent geboten, danach jedoch nicht mehr. Die Entscheidung, ob Kündigung, oder nicht, muss jedoch jeder für sich selbst entscheiden.

Schlussfolgerung zu den Änderungen

Es ist also wirklich gut zu überlegen, ob eine Kapitallebensversicherung weiterlaufen soll oder doch lieber gekündigt wird. Durch das neue Gesetz der Lebensversicherung Bundesregierung hat das für Kunden hinsichtlich der Bewertungsreserven teilweise immense Nachteile. Wägen Sie also gut ab und kündigen Sie, wenn es sehr dramatisch aussieht, rechtzeitig beim Versicherer. Ob sich da in der Zukunft noch Lebensversicherungen lohnen? In jedem Fall ist es ratsam, sich eingehend mit der Thematik zu befassen. Auch hier können Sie die Beiträge berechnen.

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Quellen:
  • Internetdokument Wirtschaftswoche. Online verfügbar unter: www.wiwo.de, zuletzt geprüft am 24.01.2018.
    Internetdokument Lebensversicherung Bundesregierung Gesetz . Online verfügbar unter: www.bundesregierung.de, zuletzt geprüft am 24.01.2018.